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Entwicklungshelfer werden: Wie dir Freiwilligenarbeit im Ausland dabei helfen kann

Willst du Entwicklungshelfer werden, dann kannEntwicklungshelfer werden flexible Freiwilligenarbeit mit einer unserer Partner-Organisationen der erste Schritt bei der Verwirklichung deines Berufswunsches sein. Allerdings musst du zunächst bescheiden bleiben, denn als ehrenamtliche/r Freiwillige/r wirst du keine Entwicklungshilfe oder besser Entwicklungs-Zusammenarbeit im eigentlichen Sinne leisten. Was ist der Unterschied zwischen Freiwilligen und Entwicklungshelfern? Gibt es letzteres überhaupt und wenn ja, wie wird man es? Wie kann Freiwilligenarbeit oder ein Freiwilligendienst dabei helfen, eine Stelle zu bekommen? All das erklären wir dir hier.

Tl;dr* – Kurz & knapp

  1. „Entwicklungshelfer“ gibt es als solche nicht – es handelt sich um Experten aus unterschiedlichen Bereichen, die ihr Wissen in einem Entwicklungsland weitergeben
  2. In der Entwicklungszusammenarbeit sind besonders Fachwissen und Berufserfahrung gefragt
  3. Freiwilligenarbeit bringt dir als erster Karriereschritt: Test des Berufswunsches, Auslandserfahrung, Sprachkenntnisse

* Too long: didn’t read – Zu lang, nicht gelesen

Begriffserklärung: Was ist überhaupt ein Entwicklungshelfer?

In fremden Ländern spannende Kulturen kennenlernen, Hilfe zur Selbsthilfe geben und wirklich zu einer Veränderung beitragen – so malen sich die meisten den Berufsalltag als Entwicklungshelfer aus.

Aber: Was ist überhaupt ein Entwicklungshelfer?

Im allgemeinen Sprachverbrauch versteht man unter einem Entwicklungshelfer einen Experten, der in einem Entwicklungsland sein Fachwissen weitergibt. Das kann zum Beispiel ein Arzt sein, aber auch ein Agraringenieur oder ein Handwerker.

Du siehst also: Entwicklungshelfer ist nicht gleich Entwicklungshelfer. Ein klassisches „Berufsbild Entwicklungshelfer“ gibt es nicht, denn in der Entwicklungszusammenarbeit kommen Mitarbeiter aus den unterschiedlichsten Bereichen zum Einsatz. Gemeinsam ist ihnen, dass sie Fachleute auf ihren Gebieten sind und über mehrjährige Berufserfahrung verfügen.

Freiwillige, die noch in der Schule, in der Ausbildung oder auf der Uni sind, können in der Regel keinen Experten-Status für sich beanspruchen, denn sie weisen nicht die nötigen Fachkenntnisse auf.

Das nachfolgende Video erklärt sehr gut den Unterschied zwischen Freiwilligen und Experten, sowie wichtige Grundgedanken der modernen Entwicklungszusammenarbeit, wie Partnerschaft mit weniger privilegierten Ländern und bedarfsgesteuerte Stellenausschreibungen.

Der zweite Teil des Videos bezieht sich allerdings auf Entwicklungshelfer im Sinne des deutschen Entwicklungshelfergesetzes (siehe nächster Abschnitt) und ist deswegen nicht allgemeingültig.

In Deutschland gibt es ein eigenes Entwicklungshelfer-Gesetz

Daneben gibt es in Deutschland ein offizielles Entwicklungshelfer-Gesetz, das eine eigene Definition des Begriffes beinhaltet. Entwicklungshelfer ist demnach, wer mit einem staatlich anerkannten Träger des Entwicklungsdienstes mindestens zwei Jahre lang “in Entwicklungsländern ohne Erwerbsabsicht Dienst leistet, um in partnerschaftlicher Zusammenarbeit zum Fortschritt dieser Länder beizutragen”. Darin, dass Entwicklungshelferinnen und Entwicklungshelfer ihren Dienst “ohne Erwerbsabsicht” leisten, unterscheiden sie sich von den anderen Fachkräften.

Wenn du dich bei anderen Quellen im Internet über deine beruflichen Chancen in der Entwicklungszusammenarbeit oder über den Begriff „Entwicklungshelfer“ informierst, solltest du deshalb überprüfen, ob dort die offizielle Definition aus dem Gesetz als Grundlage gilt oder die umgangssprachliche Bedeutung. Davon hängen nämlich oft die Teilnahmevoraussetzungen, aber auch z. B. dein rechtlicher Status während deines Einsatzes ab.

Entwicklungszusammenarbeit ≠ Entwicklungshilfe?
Früher wurde Entwicklungszusammenarbeit noch Entwicklungshilfe genannt. Im aktuellen Begriff spiegelt sich der modernere und fairere Ansatz wider: Im Mittelpunkt steht die Kooperation von gleichberechtigten Partnern anstatt des einseitigen Empfangs von Hilfeleistungen oder die Einteilung in Geber- und Nehmerländer.

 

Wie werde ich Experte in der Entwicklungszusammenarbeit?

Voraussetzungen, um in der Entwicklungszusammenarbeit zu arbeiten, sind meist Fachwissen, einschlägige Berufserfahrung und Sprachkenntnisse. Auch Auslandserfahrung durch einen längeren Auslandsaufenthalt, wenn möglich in einem Schwellenland oder Entwicklungsland, ist für viele Stellen Pflicht.

Experte in der Entwicklungszusammenarbeit wirst du also, indem du eine Ausbildung machst oder studierst und anschließend eine Zeit lang in deinem Beruf arbeitest, um Erfahrung und praktisches Wissen zu sammeln. Wenn du dein Können noch mit Auslandserfahrung kombinierst, erhöhst du deine Chancen auf eine Stelle.

Ingenieure, Entwicklungshelfer-werden-BerufTechniker und Handwerker aus allen Branchen sind besonders gefragt. Davon abgesehen werden auch häufig Experten aus folgenden Branchen gesucht:

  • Medizin
  • Ernährung
  • Agrar-, Forst- und Gartenbau
  • Logistik
  • Geographie und Geologie
  • Wasserbau
  • Vermessung
  • Stadt- und Raumplanung

 

Wie kann mir Freiwilligenarbeit im Ausland auf meinem Weg helfen?

 

Mach den „Selbsttest Freiwilligenarbeit“

Freiwilligenarbeit im Ausland bietet dir eine gute Möglichkeit, in den Lebensalltag in einem Land mit geringerem Lebensstandard hinein zu schnuppern, besonders was Komfort, Lebensbedingungen vor Ort und einen möglichen Kulturschock angeht. Du wirst so schnell feststellen, ob du trotz dieser Herausforderungen für den Beruf geeignet bist und wirklich als Experte in der Entwicklungszusammenarbeit arbeiten möchtest. Du kannst deine eigene Motivation überprüfen und zwei wichtige Fragen beantworten:

  • Bin ich in der Lage, mich an die Gegebenheiten vor Ort anzupassen und dauerhaft meinen – aus materieller Sicht – höheren Lebensstandard aufzugeben?
  • Kann ich mich auf eine fremde Kultur einlassen und mit Menschen dieser Kultur zusammenarbeiten?

Komfort und Lebensbedingungen: Strom und Wasser, nein danke?

Nicht jeder kann (oder will) wochen- und monatelang Alltag eines Entwicklungshelferszum Beispiel ohne warmes Wasser leben. Im eigenen Zimmer in Deutschland, frisch gebadet und mit dem Handy mit WLAN-Zugang in der Hand, fällt es leicht, zu behaupten, man könne auf jeglichen Komfort verzichten. Vor Ort sähe das allerdings oft schon ganz anders aus. Als Volunteer bist du zwar nur in Ausnahmefällen Extremsituationen ohne fließendes Wasser und gänzlich ohne Strom ausgesetzt. In vielen Einsätzländern sind Stromausfälle oder Rationierung des Wasserverbrauchs allerdings keine Ausnahme. Erst wenn du selbst einmal eine gewisse Zeit auf eine warme Dusche oder Strom rund um die Uhr verzichtet hast, kannst du einschätzen, ob du diesen Belastungen tatsächlich auch längerfristig standhalten kannst.

Stelle dich auf länderspezifische Probleme ein

Zudem solltest du die Konfrontation mit echter Armut nicht unterschätzen. Jeden Tag mit Menschen zusammenzuarbeiten, die kein Dach über dem Kopf haben oder nicht genug zu essen, kann psychisch sehr belastend sein. Freiwilligenarbeit hilft dir dabei, herauszufinden, ob du mit dieser Herausforderung umgehen kannst. Du wirst außerdem feststellen, dass es in Entwicklungsländern Probleme gibt, denen du in Westeuropa kaum noch begegnest. Viele Staaten haben beispielsweise mit Korruption zu kämpfen, und Frauen verfügen mancherorts über weniger Rechte als Männer. Auch der Umgang mit solchen Problemen will gelernt sein.

Diese Erfahrung kann dich in deinem Berufswunsch bestärken – oder dir helfen einen Ausbildungsweg auszuschließen, der dich in eine Sackgasse geführt hätte. Auch das ist keine Schande, denn nicht jeder ist für einen Job in der Entwicklungszusammenarbeit geschaffen.

Kulturelle Unterschiede: verstehen statt verurteilen

Willst du in der Entwicklungszusammenarbeit tätig sein, solltest du allerdings nicht nur anpassungsfähig sein, entwicklungshelfer-werden-kulturwas beispielsweise die hygienische Versorgung angeht, sondern auch in kultureller Hinsicht. Als Experte vor Ort musst du in der Lage sein, dich in die Kultur der Menschen, mit denen du arbeitest, hineinzudenken und diese zu akzeptieren.Ein Denken, das von der Überlegenheit der westlichen Kultur ausgeht, hat bei der Entwicklungszusammenarbeit nichts verloren. Im Gegenteil: Trotz möglicherweise großer kultureller Unterschiede geht es gerade nicht darum, diese Unterschiede zu beseitigen. Ziel ist vielmehr, gemeinsam Lösungen zu entwickeln und den Menschen vor Ort so Hilfe zur Selbsthilfe zu bieten.Freiwilligenarbeit im Ausland hilft dir zu überprüfen, wie kulturell flexibel du bist.

 

Das zeichnet dich aus: Freiwilliges Engagement im Ausland

Freiwilligenarbeit in einem Entwicklungsland hilft dir nicht nur dabei, herauszufinden, ob du für die Entwicklungszusammenarbeit geeignet bist, sondern auch deinen Lebenslauf mit wichtigen Referenzen zu füllen. Denn Auslandserfahrung, idealerweise in Afrika, Asien, Lateinamerika oder Südosteuropa, ist in dieser Branche ein absolutes Muss. Wenn es sich dabei auch noch um freiwilliges Engagement in einem Entwicklungsland handelt, zeigst du zudem, dass dir die Werte der internationalen Zusammenarbeit wirklich wichtig sind.

Mit deiner Freiwilligenarbeit hast du bereits bewiesen, dass du auch unter nicht idealen Bedingungen arbeiten und durchhalten kannst – ein wichtiger Punkt bei der Auswahl künftiger Experten. Denn NGOs, staatliche oder internationale Organisationen, die die potenziellen Arbeitgeber darstellen, wollen sicher sein, dass du nicht nach ein paar Wochen im Projekt den Kulturschock nicht verarbeitest.

 

Englisch, Spanisch, Suaheli – Sprachkenntnisse bringen Pluspunkte

Du kannst aber nicht nur bei der Praxiserfahrung mit deiner Freiwilligenarbeit punkten sondern auch, was dein Fremdsprachenniveau angeht. Freiwilligenarbeit ist ideal dazu geeignet, die eigenen Sprachkenntnisse zu verbessern.Freiwilligenarbeit SpracheDadurch, dass du oft mit anderen Freiwilligen zusammenarbeitest, kommst du nicht darum herum, Englisch zu sprechen. Freiwilligenarbeit bietet dir aber auch eine gute Gelegenheit, die Landessprache zu lernen oder deine Kenntnisse zu verbessern, beispielsweise indem du dich für eine Gastfamilie entscheidest. Du kannst so z.B. in Südamerika dein Spanisch aufbessern und in deiner Bewerbung mit deinen Sprachkenntnissen glänzen.

Noch mehr Pluspunkte sammelst du, wenn du dir Kenntnisse der lokal dominierenden Sprache deines Einsatzortes aneignest. Besonders in Afrika und Lateinamerika sind zwar häufig europäische Sprachen wie Englisch, Französisch, Spanisch oder Portugiesisch offizielle Amtssprachen, die aus der Kolonial-Zeit übriggeblieben sind. Die Mehrheit der Bevölkerung, vor allem Menschen mit geringem Bildungsniveau, spricht aber häufig eine lokale Sprache. Wer Freiwilligenarbeit in Tansania gemacht hat und deswegen schon Grundlagen in Suaheli beherrscht, hat bei Bewerbungen für Stellen in ebendiesem Land deutlich bessere Karten als Mitbewerber, die nur Englisch vorzuweisen haben.

 

Am Ball bleiben: Wie geht es nach der Freiwilligenarbeit weiter?

infographik-entwicklungshelfer-werdenFreiwilligenarbeit hat dich in deinem Ziel, in der Entwicklungszusammenarbeit zu arbeiten, bestärkt? Dann bleib am Ball. Ein guter nächster Karriereschritt auf dem Weg dorthin ist beispielsweise das ASA Programm, ein entwicklungspolitisches Lernprogramm, in dessen Rahmen jedes Jahr Stipendien an rund 250 Teilnehmer aus Deutschland und aus der deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens vergeben werden. Für dieses Programm kann man sich vom 20. November bis zum 10. Januar online bewerben.

Anders als für flexible Freiwilligenarbeit, die auch Schülern und Abiturienten offensteht, müssen ASA-Stipendiaten bereits über relevante Fach- und Sprachkenntnisse verfügen, die je nach ausgewähltem Projektpraktikum variieren können.Zurück in der Heimat bereiten die Teilnehmenden eine Aktivität Globalen Lernens (AGL) vor, beispielsweise einen Vortrag oder einen Filmabend. Sie berichten dabei über Probleme und Erfolge während ihres Praktikums und tragen so zur Sensibilisierung der Bevölkerung im globalen Norden für die Situation des globalen Südens bei.

Auch wir bei wegweiser-freiwilligenarbeit.com sind der Meinung, dass der Sinn von Freiwilligenarbeit oder Praktika in Entwicklungsländern vor allem darin besteht, dass sich die Einstellung der Freiwilligen ändert und sie sich nach ihrer Rückkehr langfristig entwicklungspolitisch engagieren.

ASA in Kürze:

  • Alter: 21 bis 30 Jahre
  • Dauer: 3 bis 6 Monate
  • Wohnort: Deutschland oder deutschsprachige Gemeinschaft Belgiens
  • Qualifikation: Studierende (Bewerbung bis zu 1,5 Jahre nach dem Bachelor-Abschluss möglich) oder Personen mit abgeschlossener Berufsausbildung
  • Aufbau: Seminare, Projektpraktikum in Afrika, Asien, Lateinamerika oder Südosteuropa, Organisation einer eigenen Aktivität im Heimatland (z.B. Workshop oder Ausstellung)
  • Bewerbungszeitraum: 20. November bis 10. Januar

Nachwuchsförderung in der Entwicklungszusammenarbeit

Mit der Teilnahme bei ASA steigen auch deine Chancen, später einen Platz in einem der begehrten Programme zur Förderung von Nachwuchskräften in nationalen und internationalen Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit zu ergattern:

Deutschland

Österreich

Schweiz

Fotos mit freundlicher Genehmigung von Projects Abroad und Multikultur.

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13 Kommentare

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  1. 08.12.2016
    Ich finde die ganze Sache sehr interessant, was ich sehr schade finde ist, dass die Programmförderungen nur für Hochschulabsolventen sind. Ich beispielsweise habe eine einfache kaufmännische Ausbildung mit Berufserfahrung - falle aber durch das Raster. Gibt es nichts für uns "Unstudierte"? Lieben Dank! Antwort
    • 08.12.2016
      Einige der Links in unserem Artikel führen zwar zu Programmen, bei denen ausdrücklich Studierende gefördert werden. Das ASA-Programm z. B. ist aber auch für Personen wie dich mit abgeschlossener Berufsausbildung zugänglich. Und natürlich gibt es auch die Möglichkeit ohne die Teilnahme an besonderen Programmen einen Job in der Entwicklungszusammenarbeit zu finden. Praktische Erfahrung zählt dort häufig mehr, als eine theoretische (Hochschul-)Ausbildung. Viel Glück bei deiner Suche! Antwort
      • 02.12.2018
        Ich bin Heilerziehungspflegerin und habe sozusagen den Expertenstatus. Wo kann ich mich da denn hinwenden wenn ich als Entwicklungshelferin arbeiten möchte ?LG Antwort
        • 12.12.2018
          Es ist eine der Kernaussagen unseres Artikels, dass es kein Berufsbild Entwicklungshelferin gibt. Wenn Sie eine Stelle als Fachkraft in der Entwicklungszusammenarbeit suchen, ist das mit einer normalen Arbeitssuche vergleichbar. Das heißt unter anderem, dass Ihr Expertinnenstatus nur dann etwas zählt, wenn auch eine Heilerziehungspflegerin gesucht wird. Zu den Websites, die regelmäßig Stellenanzeigen in diesem Bereich veröffentlichen, gehören epojobs.de und goodjobs.eu. Antwort
  2. 20.01.2017
    Suche in etwa 2 bis 3 Jahren in Südamerika z.b. Chile eine Stelle als Senior-Entwicklungshelfer, im Bereich 0rthopädie-Schuhtechnik. Englische und spanische Sprachkenntnisse Vielleicht können Sie mir Tipps oder Infos geben, würde mich sehr freuen.Herzliche GrüßeGünther Schwieren Antwort
    • 20.01.2017
      Hallo Herr Schwieren, Da viele Stellen für Experten in der Entwicklungszusammenarbeit ("Entwicklungshilfe" entspricht nicht gut dem Geiste moderner Zusammenarbeit.) an öffentliche Zuschüsse gebunden sind, ist es selten, dass Sie sich jetzt schon für Stellen in 2-3 Jahren bewerben könnten. Mein Tipp ist schon jetzt Auslands-Erfahrung zu sammeln. Unter Gesundheit & Pflege oder Soziale Projekte mit Behinderten finden Sie Projekte der flexiblen Freiwilligenarbeit, die Orthopäden gut gebrauchen können. Für bezahlte Stellen empfehle ich Ihnen epojobs.de. Viel Glück bei der Suche! Antwort
  3. 03.02.2017
    Ich interessiere mich sehr für eine längerfristig Arbeit im südlichen Afrika. Ich bin gelernte Erzieherin und würde jetzt gerne nochmal ein duales studium zur Kinderkrankenpflegerin beginnen. Nach dem Abitur habe ich ein Jahr in Mosambik in einem Kinderheim gearbeitet. Daher spreche ich fließend Portugiesisch. Was gibt es da für Möglichkeiten? Macht es Sinn dass Studium zu beginnen? Hilft mir das bei dem Wunsch Entwicklungshelferin zu werden? Antwort
  4. 07.04.2017
    Hallo Mein Name ist Jörg MartinsNach über 15 Jahren im Ausland wie Spanien, Tunesien, Bulgarien, Griechenland, spreche ich perfekt Englisch und Spanisch. Ich habe im internationalen Tourismus gearbeitet. Ich bin gelernter Mess und Regel Techniker, wodurch sich meine Handwerklichen Fähigkeiten besonders entwickelt haben. Ich bin der Lage als Elektriker, Hausbauer, Gas und Wasser Installateur, Tischler, Digitale Kommunikation, PC und Internet, Sprachlehrer, Projektleiter, oder alles in einem zu arbeiten. Ich bin in der Lage all diese Fähigkeiten in mehreren Sprachen, auch Portugiesisch, weiterzugeben, zu lehren, und selbst Hand anzulegen für mehr als ein Jahr, möglicher Weise viele Jahre, oder für immer ………. Nicht nur für drei Monate. Ich bräuchte ja nur ein Bett und was zu Essen. Meine Idee der Hilfe im Ausland in diesem Umfang zu helfen und zu Leben, wird so nicht Angeboten oder gefragt, von keiner Organisation. und wenn, habe ich bisher im Netz nichts der Vergleichbares gefunden, und ich Suche schon eine Weile.Nun meine Frage: Wo kann ich mich anbieten, bewerben, informieren.Vielen DankBeste GrüsseJörg Antwort
    • 07.04.2017
      Hallo Jörg,Zunächst möchte ich darauf hinweisen, dass es in diesem Artikel darum geht zu erklären, wie flexible Freiwilligenarbeit dazu beitragen kann, in der Entwicklungszusammenarbeit eine bezahlte Arbeit zu finden oder sogar eine berufliche Karriere zu machen. Es geht nicht darum zu erklären, wie man evtl. Freiwilligenarbeit gegen Kost & Logis bekommt, was Ihrem Satz "Ich bräuchte ja nur ein Bett und was zu essen." entspricht. Es würde zu weit führen, auf Ihre angedeutete Frage zu antworten. Weiter oben in den Kommentaren, haben wir aber schon einige Stellen-Sites vorgestellt.Es ist ein weit verbreiteter Irrglaube, dass es in Entwicklungsländern eine so große Nachfrage nach Menschen aus dem Norden gäbe, dass es viele Organisationen geben würde, die Ihnen Unterkunft und Verpflegung bezahlen, damit Sie Ihre Fähigkeiten dort anwenden. Das ist leider (oder aus Sicht der Menschen im Süden besser: zum Glück) nicht der Fall. Selbst wenn es Ausnahmen gibt, sind diese eher selten.Trotzdem viel Glück bei Ihrer Suche! Antwort
  5. 18.05.2017
    Ich suche gerade die Möglichkeit als Entwicklungshelferin zu arbeiten. Ich habe mein abschluss Diplom- Sozialpädagogin in Wien gemacht. Meine Muttersprache ist Spanisch (ich lebte für 15 Jahren in Peru) und ich möchte gerne in Südamerika arbeiten. Ich überlege aber ob ich mich in Deutschland für ein Program, indem ich entwicklungshelfer werden könnte, bewerben sollte oder ein Jahr Freiwilligearbeit machen soll.. Da ich Erfahrung in der Arbeit mit Kinder mit Behinderung habe und im Ausland kaum Erfahrung habe. Was können sie mich vorschlagen? Danke! A. Antwort
    • 19.05.2017
      Hallo Anne,

      Ich glaube es ist wichtig, eine der Kernaussagen unseres Artikels zu verinnerlichen: es gibt keine Berufsbild "Entwicklungshelferin"! Es gibt nur Fachkräfte in der Entwicklungszusammenarbeit. Deswegen kannst du dich auch für kein Programm bewerben, um Entwicklungshelferin zu werden. Du kannst nur deine Ausbildung als Sozialpädagogin als Ausgangspunkt nutzen, um mit dieser Fachqualifikation in der Entwicklungszusammenarbeit zu arbeiten. Du brauchst Berufs- und Auslandserfahrung. Unser Artikel beschreibt bereits, wie Freiwilligenarbeit dir dabei helfen kann. Du musst dich aber auch realistisch damit auseinandersetzen, dass Sozialpädagogen nicht zu den Berufsgruppen gehören, die in der Entwicklungszusammenarbeit häufig gesucht werden.

      Leider können wir im Rahmen unseres Portals keine Berufsberatung machen, weil wir dafür nicht qualifiziert sind. Ich würde dir vorschlagen, dass Gespräch mit potenziellen Arbeitgebern zu suchen, was die dir empfehlen würden.

      Viel Glück bei der Suche! Antwort
  6. 15.03.2018
    Voll cool Antwort

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