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Helfen im Ausland: Wo gibt es seriöse Hilfsprojekte?

Die Datenbank sinnvoller und flexibler Freiwilligen-Projekte auf wegweiser-freiwilligenarbeit.com eröffnet dir die Möglichkeit, überall auf der Welt im Ausland vor Ort zu helfen. Du hast die Wahl zwischen dutzenden Ziel-Ländern auf allen Kontinenten außer der Antarktis. Damit die Wahl nicht zur Qual wird, haben wir einige Tipps zusammengestellt, wie du das Traum-Ziel für deine Freiwilligenarbeit im Ausland findest.

Freiwilligenarbeit weltweit

Foto Nicolas Raymond unter Lizenz CC by 2.0

Folge deinem Herzen

Vor allem, wenn du zum ersten Mal bei Hilfsprojekten im Ausland mithelfen willst, also Freiwilligenarbeit im Ausland machst, ist es wichtig, dass du in ein Land fährst, dass dich wirklich, wirklich interessiert.

Soziales oder ökologisches Engagement an sich ist bereits ein kräftezehrendes Unterfangen. Dazu kommt noch der Kulturschock, den du unweigerlich erleben wirst. Da Volunteering ja häufig in weit entfernten Entwicklungs- oder Schwellenländern stattfindet, kann der Unterschied zwischen der Kultur deines Heimat- und Gastlandes besonders groß sein.

In einer solchen Situation solltest du dich nicht noch zusätzlich die Bürde aufladen, in eine Region gereist zu sein, die dir eigentlich gegen den Strich geht.

Also folge deinen Neigungen und Interessen. Wenn du motiviert bei der Sache bist, ist es umso leichter Schwierigkeiten zu überwinden. Du bist ja kein ausgebildeter Entwicklungshelfer, sondern ein ehrenamtlicher Volunteer.

Hilfe wird auch da benötigt, wo es noch Strom und fließend Wasser gibt

Nicht wenige Menschen streben bereits bei ihrem ersten Volunteering-Einsatz einen Einsatzort in Extremsituationen an und legen sich damit ihre eigene Messlatte zu hoch. Lass dich nicht von spektakulären Medienberichten zu der Annahme verleiten, unbedingt tief in den Busch vordringen zu müssen, damit sich dein Engagement lohnt. Wenn schon, denn schon quasi.

Hilfsprojekte im Ausland gibt es selbst da, wo es noch Komfort gibt, den du von zu Hause kennst. Dein freiwilliges Engagement wird schon anstrengend genug.

Wenn du wirklich Lust hast, der westlichen Zivilisation für eine Zeitlang den Rücken zu kehren, nur zu. Aber sich eine kleine Komfort-Zone zu erhalten ist genauso legitim. Es muss also nicht immer eins der ärmsten Länder der Welt sein. Und vielleicht gehst du ja dann beim nächsten Mal ein bisschen weiter.

Freiwilligenarbeit darf auch dir nützen

Verbiete dir nicht, dein Engagement auch mit etwas zu verbinden, das dir etwas bringt. Die psychologische und soziologische Forschung hat bereits vor langer Zeit belegt, dass Engagement nicht nur altruistische Züge hat.

Du willst in ein spanisch-sprachiges Land, um durch dein Volunteering auch deine Sprachkenntnisse zu verbessern? Du erhoffst dir, dass Freiwilligenarbeit in Indien vielleicht auch deinen Lebenslauf aufmöbelt? Du hast schon immer davon geträumt einen afrikanischen Nationalpark zu besuchen?

Nur zu, dass darf durchaus deine Wahl des Einsatzortes beeinflussen. Es gibt überall nützliche Dinge zu tun, und es ist legitim, das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden.

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