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Freiwilligenarbeit in Japan KinderbetreuungFreiwilligenarbeit und Volunteering in Japan

Das Industrieland Japan bietet Freiwilligenprojekte vor allem für sozial Benachteiligte und in Bereichen, in denen durch die hohe Bevölkerungsalterung Bedarf entsteht. Dabei ist Japan ethnisch sehr homogen und Kontakt mit ausländischen Volunteers ist für die gastfreundlichen Japaner immer eine außergewöhnliche Erfahrung. Da Englisch nicht sehr verbreitet ist, sind grundlegende Japanischkenntnisse für die Freiwilligenarbeit in Japan von Vorteil, aber zumindest in den Großstädten nicht zwingend nötig. In ihrer Freizeit können Freiwillige das kulturelle Angebot in den Städten und die Vielfalt der japanischen Natur in den Bergen oder an der Küste entdecken. Hinweise und Landesinformationen findest du weiter unten im Volunteer-Steckbrief für Japan.

4 gute Gründe für Freiwilligenarbeit in Japan

  1. Sprachkenntnisse in Japanisch verbessern ohne eine Sprachschule zu besuchen
  2. Kulturellen Austausch fördern: als ausländische Freiwillige vor allem Kindern helfen ihre Fremdsprachenkenntnisse auszubauen und andere Kulturen kennenzulernen
  3. Den Lebenslauf aufwerten durch einen Aufenthalt bei einem wichtigen Handelspartner der EU
  4. Die einzigartige Natur- und Tierwelt des Inselstaats auf besonders intensive Art erleben

 

In Projekten Japanisch und Englisch anwenden

Durch Freiwilligenarbeit in Japan können Freiwillige ihre Sprachkenntnisse verbessern. Je nachdem mit wem sie Kontakt haben, können sie in Japan sowohl Englisch als auch Japanisch üben. Wenn Volunteers hauptsächlich mit Einheimischen arbeiten, ist das ideal um ihr Japanisch zu verbessern. Die Kommunikation mit anderen Freiwilligen oder das Mitwirken an Bildungsprojekten, bei denen sie Englisch unterrichten, fördert wiederum ihre Englischkenntnisse.

Engagement im Freien: Umweltschutz auf dem Land und in der Wildnis

Öko-Tourismus in JapanWer Arbeit an der frischen Luft bevorzugt, kann sich auch bei Projekten in einem der Nationalparks Japans engagieren oder in der ökologischen Landwirtschaft helfen. Die Landschaften der Inselkette sind von Wäldern und Bergen gekennzeichnet, und natürlich vom umliegenden Meer und den Küsten. In einem Nationalpark können sich Freiwillige zum Beispiel für den Schutz von Wildtieren einsetzen und zur Aufklärung über Natur und Umwelt beitragen. Außerdem haben sie Möglichkeit sich den Einsatz als Praktikum in Biologie oder Natur- und Öko-Tourismus anrechnen zu lassen.

 

Freiwilligenarbeit in Bildung und Betreuung

In Japan können Freiwillige mit unterschiedlichen Projekten kulturellen Austausch fördern. Als Volunteer im Bildungsbereich üben sie zum Beispiel mit Kindern Englisch oder Deutsch und öffnen ihnen so Türen zu fremden Kulturen. Ähnliches gilt für die Freiwilligenarbeit in der Betreuung von körperlich und geistig Behinderten.Gakudo Kinderbetreuung Japan

Da viele Eltern bis spätabends arbeiten, Schule und Kindergarten aber bereits nachmittags schließen, besteht ein hoher Bedarf an privaten Betreuungseinrichtungen für die Zeit dazwischen. Hier gibt es die so genannten „Gakudo“: Gemeinnützige Organisationen, die ein buntes Programm für die Kinder anbieten. Freiwillige können hier mitmachen, indem sie den Erziehern und Erzieherinnen bei der Betreuung helfen. Sie können Englisch unterrichten oder mit den Kindern spielen. Es kann aber ebenso gut sein, dass sie Events und Ausflüge für die Kinder planen.

 

Durch Freiwilligenarbeit kulturellen Austausch fördern in einem Land mit starkem demographischen Wandel

Schnelles Wirtschaftswachstum nach dem zweiten Weltkrieg hat Japan zu einer der erfolgreichsten Nationen Asiens gemacht. Japaner haben äußere Einflüsse auf eine besondere Art in ihre Kultur integriert, so dass sie ein einzigartiger Mix aus Tradition und Moderne ist. Freiwillige haben die Chance die japanische Kultur hautnah kennen zu lernen und helfen dabei gleichzeitig Ängste abzubauen. Denn obwohl Japaner sehr gastfreundlich sind, haben sie durch die geographische Lage und homogene Gesellschaft nicht viele Berührungspunkte mit anderen Kulturen. Besonders in Bezug auf den demographischen Wandel benötigt das Land aber Einwanderer und ausländische Volunteers können hier Brücken schlagen.

Auf Entdeckungstour gehen in Japan

Als Japans Zentrum ist Tokio eine der spannendsten und größten Metropolen der Welt. Hier gibt es zwischen Hochhausschluchten und Einkaufszentren auch schmale Gassen mit traditionellen Teehäusern und Schreinanlagen zu erkunden. Mit ihrer im Vergleich zu den meisten europäischen Städten ungewöhnlichen Restaurantdichte haben Tokio und andere japanische Großstädte vor allem ein aufregendes kulinarisches Angebot, bei dem alle Geschmäcker abgedeckt und neue erschlossen werden können. Auch außerhalb der Städte gibt es viel zu sehen: besonders beliebt sind Wandern oder Skifahren in den Bergen mit einem anschließenden Bad in einer der vielen heißen Quellen.

Der Volunteer-Steckbrief für Japan

Freiwilligenarbeit in Japan Aufklärung UmweltschutzLage:

Inselgruppe in Ostasien, zwischen Pazifik und Japanischem Meer

Nachbarländer:

Korea, Taiwan, China, Russland

Hauptstadt:

Tokio

Landessprache:

Japanisch

Touristenvisum:

3 Monate für Deutsche, Schweizer und Österreicher, einmal verlängerbar

Unnützes Wissen:

Moderne japanische Hightech-Toiletten bieten von der beheizten Klobrille bis zum automatischen Bidet so ziemlich alles, was den Gang zum stillen Örtchen angenehmer macht.

Fotos mit freundlicher Genehmigung von World Unite!

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