Die Gewässer vor den Kanarischen Inseln gehören zu den artenreichen Meeresräumen Europas. Rund um Gran Canaria können unter anderem Delfine, Grindwale und mit etwas Glück auch weitere Walarten beobachtet werden. Gleichzeitig ist die Region touristisch stark genutzt, weshalb verantwortungsvolle Begegnungen mit Meerestieren besonders wichtig sind.
Das Projekt verbindet Forschung, Umweltbildung und praktischen Meeresschutz. Sichtungen werden dokumentiert, Verhaltensweisen erfasst und Foto-Identifikationen genutzt, um einzelne Tiere oder Gruppen besser wiederzuerkennen. Als Volunteer bist du Teil eines kleinen Teams, das auf dem Wasser und an Land arbeitet. Dabei geht es nicht um direkten Kontakt mit Walen oder Delfinen, sondern um respektvolle Beobachtung, Datenerhebung und Sensibilisierung für den Schutz der Meere.
Deine Aufgaben im Projekt
Deine Mitarbeit findet vor allem während der Bootsausfahrten und in der Nachbereitung statt. Du unterstützt bei der Sichtung und Beobachtung von Walen und Delfinen, dokumentierst Beobachtungen und wirkst bei der Foto-ID-Arbeit mit. Außerdem hilfst du dabei, Müll im Meer zu sammeln, wenn während der Ausfahrten marine Abfälle entdeckt werden.
Auch Aufgaben an Land können dazugehören. Dazu zählen zum Beispiel die Vorbereitung von Touren, einfache Auswertungen, Unterstützung bei Social-Media-Inhalten oder Beiträge zur Aufklärung über Meeresschutz. So bekommst du Einblicke in Forschung, Öffentlichkeitsarbeit und den praktischen Alltag eines Meeresschutzprojekts.
Der Tagesablauf
Dein Arbeitstag richtet sich nach Wetter, Meer, Schichtplan und Ausfahrtszeiten. In der Regel arbeitest du von Dienstag bis Samstag etwa vier bis sechs Stunden pro Tag, häufig direkt auf dem Boot. Zu Beginn erhältst du eine Einführung in das Projekt, die wichtigsten Regeln, Beobachtungstechniken und Abläufe.
In den ersten Tagen lernst du die Arbeit Schritt für Schritt kennen. Erfahrungsgemäß dauert es etwas, bis du Beobachtungen, Protokolle und Arbeitsweisen sicher einordnen kannst. An Arbeitstagen gibt es häufig kurze Nachbesprechungen, in denen das Team den Tag auswertet und kommende Einsätze plant.


Wenn du jetzt mehr Infos anforderst, bekommt du außerdem kostenlos unseren 20-seitigen Ratgeber "So wählen Sie die richtige Freiwilligen-Organisation aus" im PDF-Format. Die Check-Liste für dieses Projekt haben wir darin bereits für rund 30 Qualitäts-Kriterien ausgefüllt. Das spart im Durchschnitt 60 Minuten Eigenrecherche. Und hilft entscheidend bei der Wahl des richtigen Freiwilligen-Projektes.