Du hast die Möglichkeit, dich in einem von zwei Tierheimen in Japan zu engagieren:
Das Hundeheim in Tokushima ist eine gemeinnützige Organisation, die Hunde vorübergehend aufnimmt und versucht, für diese ein neues, permanentes Zuhause zu vermitteln. Im Heim leben rund 220 Hunde und rund 40 Katzen.
In Tokushima unterstützt du hauptsächlich bei der Beschäftigung der Hunde, indem du mit ihnen spazieren gehst, sie in der Natur toben lässt und mit ihnen spielst. Diese Aufgaben sind für dich geeignet, wenn du gerne und bei jedem Wetter draußen bist, Hunde liebst und körperlich fit bist. Das Füttern und Reinigen gehört meist nicht zu deinen Kernaufgaben, kann aber bei Erfahrung in der Hundehaltung oder längerem Aufenthalt integriert werden. Auch Bau- und Reparaturarbeiten an Hundeställen sind bei Interesse möglich.
Das Japan Cat Network (JCN) in Kyoto ist eine gemeinnützige Organisation, die sich dem Wohl von Katzen in Japan widmet. JCN rettet streunende, ausgesetzte und missbrauchte Katzen, versorgt sie medizinisch, sozialisiert sie und vermittelt sie an neue Besitzer. Die Organisation führt auch Kastrations- und Sterilisationsinitiativen durch und klärt über Tierrechte auf.
Als Freiwillige*r kannst du dein tägliches und wöchentliches Stundenpensum flexibel mit dem Tierheim abstimmen. Wichtig ist nur, dass dieses zuverlässig eingehalten wird. Der Einsatz kann von nur wenigen Stunden an einem Tag pro Woche bis hin zu 7 Tagen pro Woche mit 40 Wochenstunden reichen.
In der Regel gibt es zwei Schichten: eine Vormittagsschicht von 9:00 bis 13:00 Uhr und eine Nachmittagsschicht, üblicherweise von 15:00 bis 19:00 Uhr. Die Aufgaben sind in beiden Schichten dieselben und umfassen hauptsächlich die Reinigung der Katzenräume, das Füttern der Katzen sowie die Beobachtung und Dokumentation ihres Verhaltens und Gesundheitszustands. Je nach aktuellem Bedarf sind auch zusätzliche Tätigkeiten möglich, wie Reparatur- und Renovierungsarbeiten an den Gebäuden, Unterstützung bei Büroaufgaben, die Erstellung von Online-Inhalten sowie die Mitwirkung an Trap-Neuter-Return-(TNR)-Initiativen.
Beide Organisationen setzen sich für das Wohl der Tiere ein, sei es durch die Aufnahme von abgegebenen oder geretteten Tieren oder durch Aufklärungsarbeit. DIe Programme bieten eine tolle Gelegenheit, Land und Leute kennenzulernen, während du einen Beitrag zum Tierwohl leistest. Die Einsätze sind unvergütet, aber du sammelst unvergessliche Erfahrungen.


Wenn du jetzt mehr Infos anforderst, bekommt du außerdem kostenlos unseren 20-seitigen Ratgeber "So wählen Sie die richtige Freiwilligen-Organisation aus" im PDF-Format. Die Check-Liste für dieses Projekt haben wir darin bereits für rund 30 Qualitäts-Kriterien ausgefüllt. Das spart im Durchschnitt 60 Minuten Eigenrecherche. Und hilft entscheidend bei der Wahl des richtigen Freiwilligen-Projektes.