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Freiwilligenarbeit, Volunteering, Freiwilligendienste in Nepal

Freiwilligenarbeit in NepalWer sich in Nepal 2026, 2027 oder später engagieren möchte, hat viele Möglichkeiten vor Ort Freiwilligenarbeit zu leisten. Es gibt interessante soziale Projekte mit Kindern, Volunteering mit Tieren wie z. B. Elefanten, Gelegenheit einheimischen Lehrer:innen beim Unterricht zu helfen, usw. Leider war Nepal in der Vergangenheit schon mehrfach im Fokus negativer Berichterstattung: nach dem verheerenden Erdbeben in 2015, aber auch als ein Land, wo die Gefahren von Freiwilligenarbeit in Waisenhäusern besonders gut dokumentiert sind. Zum Glück ist der Himalaya-Staat aber bei internationalen Volunteers auch besonders beliebt, so dass du einfach Kontakte mit anderen Freiwilligen knüpfen kannst. Du kannst in Nepal auch in dener Freizeit viel entdecken: eine spannende, ganz andere Kultur und das beeindruckende Himalaya-Gebirge warten auf dich.

3 gute Gründe für Freiwilligenarbeit in Nepal

  1. Soziale Projekte in einem der ärmsten Länder Asiens unterstützen
  2. Große Projektvielfalt
  3. In der Freizeit im Himalaya-Gebirge auf Erkundungstour gehen

 

Freiwilligen-Projekte in Nepal mit Kindern und sozial Benachteiligten

Nepal zählt zu den ärmsten Ländern Asiens und Unterstützung ist in allen Bereichen willkommen uns es gibt besonders viele Freiwilligen-Projekte im sozialen Bereich. Du kannst als Volunteer zum Beispiel Kinder unterrichten und betreuen, Menschen mit Behinderung im Alltag helfen oder in einer Dorfgemeinschaft Freiwilligenarbeit leisten.

Finger weg von Volunteering im Waisenhaus in Nepal

Vorsicht aber vor Freiwilligenarbeit in einem Waisenhaus: Nepal ist eines der Problem-Länder, in dem es besonders viele Pseudo-Waisenhäuser gibt, die nur deshalb existieren, weil Geschäftemacher mit dem Mitleid gutgläubiger Tourist:innen oder eben auch Volunteers Geld verdienen wollen. In unserem Blog-Artikel zum Thema Freiwilligenarbeit und Waisen erfährst du mehr über die Hintergründe.

Dieses Problem wurde nach dem Erdbeben 2015 noch größer, denn die Anwerber der Pseudo-Waisenhäuser gingen gezielt auf Eltern zu, die stark mit Armut zu kämpfen haben, und versprechen ihren Kindern ein besseres Leben. Mit den Problemen, die durch das Erdbeben dazu kamen, stieg das Risiko, dass die Eltern den Anwerbern nachgeben.

Freiwilligenarbeit im Wiederaufbau nach dem Erdbeben

Das Erdbeben vom 25. April 2015, das sich in der Nähe der nepalesischen Hauptstadt Kathmandu ereignete, gilt als das schwerste der letzten 90 Jahre. Bei den Freiwilligen-Organisationen, die auf unserem Portal ihre Projekte vorstellen, gingen bereits direkt nach der Katastrophe viele Anfragen von Menschen ein, die vor Ort freiwillige Hilfe leisten wollten. Wir empfehlen dir, unsere Artikel zu Freiwilligenarbeit nach Naturkatastrophen zu lesen, wenn du dich für Volunteering in der Katastrophenhilfe interessierst. (Spoiler: direkt nach der Katastrophe werden ausgebildete Fachkräfte benötigt. Erst beim Wiederaufbau gibt es wieder Möglichkeiten für flexible Freiwilligenarbeit.)

Mehr als 10 Jahre später sind die Bauprojekte in Nepal nicht mehr unbedingt als Wiederaufbau nach dem Erdbeben zu sehen, aber die Möglichkeit benachteiligten Bewohner:innen beim Bau oder der Renovierung von Gebäuden zu helfen, gibt es immer noch. Wer jetzt bei nachhaltigen Entwicklungs-Projekten hilft, kurbelt damit auch gleichzeitig den Tourismus an, der für Nepal eine der wichtigsten Einnahmequellen ist.

Geregelte Freiwilligendienste wie weltwärts oder das FSJ sind in der Katastrophenhilfe grundsätzlich nicht denkbar. Stellen für diese Auslands-Freiwilligendienste werden mit einer Vorlauf-Zeit von vielen Monaten geschaffen und nicht kurzfristig nach einer Naturkatastrophe. Wer als freiwillige:r Helfer:in mit anpacken will, ist daher auf flexible Freiwilligenarbeits-Projekte wie auf unserem Online-Portal angewiesen.

Freiwilligenarbeit mit Blick auf den Mount Everest

Volunteer HimalayaDie nepalesische Kultur ist beeindruckend und unterscheidet sich stark von der europäischen. Sie ist vor allem durch ihre Religion, den Hinduismus, geprägt. Tempel, Heiligtümer und Götter gehören zum Alltag dazu und als Volunteer hast auch du die Möglichkeit diese spannende, so ganz andere Kultur zu entdecken.

Nepal ist außerdem bekannt für seine atemberaubende Landschaft. Im Himalaja-Gebirge gibt es tolle Trekking-Wege, die Freiwillige in ihrer Freizeit erkunden können, oder oft auch im Projekt. Es muss ja nicht unbedingt der Mount Everest sein, dessen Gipfel mit 8848 Metern der höchste auf der Erde ist – ihn aber mal zu sehen ist ja auch schon mal etwas!

 

Der Volunteer-Steckbrief für Nepal

Lage:

Binnenstaat in Südasien. Nachbarländer sind die Volksrepublik China und Indien.

Hauptstadt:

Kathmandu

Landessprachen:

Nepali

 

Impfempfehlung:

Die hier gemachten Angaben sind nur unverbindliche Empfehlungen, die von Personen ohne medizinische Ausbildung recherchiert wurden. Bitte geht kein Risiko ein und konsultiert in jedem Fall euren Hausarzt.

Das deutsche Auswärtige Amt empfiehlt:

Die Standardimpfungen gemäß dem aktuellen Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene siehe: www.rki.de anlässlich einer Reise überprüfen und gegebenenfalls vervollständigen.

Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten) und Polio (Kinderlähmung), ggf. auch gegen Masern, Mumps und Röteln (MMR) und gegen Influenza (Grippe) und Pneumokokken.

Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird nur für die Einreise aus einem Gelbfieber-Endemie Gebiet gefordert, siehe www.who.int. Bei direkter Einreise aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz bestehen keine Impfvorschriften.

Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A und Typhus, bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Gefährdung auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Japanische Enzephalitis empfohlen.

Unnützes Wissen:

Die Flagge von Nepal ist so kompliziert, dass in der Verfassung eine 24-stufige Anleitung festgeschrieben ist, wie man sie richtig zeichnet.