Freiwilligenarbeit und Volunteering in Indonesien / auf Bali
Freiwillige im weltweit größten Inselstaat Indonesien
haben nicht nur Traumstrände direkt vor der Haustüre – z. B. auf Bali oder Borneo – sondern auch eine große Projektauswahl: hier sind 2026, 2027 oder später sowohl zahlreiche soziale Freiwilligenprojekte und Projekte im Natur- und Umweltschutz, als auch Projekte in außergewöhnlicheren Bereichen wie Expeditionen oder Landwirtschaft vertreten. Auch kulturell hat Indonesien einiges zu bieten: Einen Besuch in den Tempelanlagen der Insel Java oder auf Bali solltest du dir keinesfalls entgehen lassen.
Freiwilligenarbeit in Indonesien im Bereich
| Soziale Freiwilligen-Projekte | Medizinische Freiwilligenarbeit & Pratika |
| Natur- und Umweltschutz | Tierpflege & Veterinärprojekte |
| Unterricht & Bildung | Landwirtschaft |
| Expeditionen |
4 gute Gründe für Freiwilligenarbeit in Indonesien
- Freiwilligenarbeit im weltweit größten Inselstaat
- Eine große Projektvielfalt
- Die kulturelle Vielseitigkeit Indonesiens
- Bali & Borneo sind Teil Indonesiens
Freiwilligenarbeit im weltweit größten Inselstaat
Zu Indonesien gehören insgesamt mehr als 17.000 Inseln, darunter Bali und Borneo – damit ist Indonesien nicht nur das größte Land Südostasiens, sondern auch der größte Inselstaat der Welt. Die Vorteile für Volunteers in Indonesien liegen auf der Hand: nach getaner Freiwilligenarbeit ist der Strand nie weit, am Wochenende ist auch ein Ausflug auf eine einsame Insel denkbar. Zudem kannst du von Indonesiens riesiger Artenvielfalt profitieren, ob an Land oder im Wasser.
Große Projektvielfalt – auch ausgefallene Bereiche sind hier vertreten
Bei Freiwilligenarbeit in Indonesien hast du die Qual der Wahl, denn hier sind die verschiedensten Projektbereiche vertreten: egal ob du dich für eher klassische Bereiche wie die sozialen Freiwilligenprojekte oder für den Natur- und Umweltschutz interessierst, oder lieber etwas ganz anderes machen würdest, wie z.B. ein einer Expedition teilnehmen oder wie bei WWOOF in der ökologischen Landwirtschaft helfen – in Indonesien wirst du bestimmt fündig!
Lerne die kulturelle Vielseitigkeit Indonesiens kennen
Aufgrund der vielen verschiedenen Einflüsse aus Persien, China, Indien und auch Europa hat Indonesien eine sehr vielseitige Kultur. Bei deinem Volunteering in Indonesien solltest du dir an den Wochenenden deshalb auf jeden Fall auch die Kulturstätten des Landes anschauen, wie z.B. die buddhistische Tempelanlage Borobudur und die hinduistische Tempelanlage Prambanan, die Stadt Yogyakarta (berühmt für die Batik-Färbetechnik) oder die lebendige Hauptstadt Jakarta (alles auf der Insel Java).
Ist Freiwilligenarbeit wie ein FSJ in Indonesien?
Gute Frage! Alle Projekte hier auf unserem Portal stellen flexible Freiwilligenarbeit dar, wo du flexibel wählen kannst, welches Projekt du wann für wie lange machen möchtest.
Ein FSJ in Indonesien wäre ein geregelter Freiwilligendienst, den du dir eher wie eine Praktikums- oder Arbeitsstelle vorstellen musst. Deine Wahlmöglichkeit besteht nur in der Entscheidung, dich auf eine ausgeschriebene Stelle zu bewerben oder nicht. Ort, Dauer, Startdatum, Aufgaben usw. werden bei der Ausschreibung der Stelle definiert und können nicht nach deinen Wünschen geändert werden.
Außerdem ist bei dem Begriff „FSJ im Ausland“ besondere Vorsicht geboten. Denn einerseits ist das FSJ im Ausland ein klar definiertes Förderprogramm im Sinne eines geregelten Freiwilligendienstes, andererseits wird „FSJ im Ausland“ aber sehr häufig auch als Überbegriff für alle möglichen Formen des Volunteerings z. B. in Indonesien benutzt. Unsere Rubrik Freiwilligendienst im Ausland erklärt dir dazu alles, was du wissen musst. Zu den geregelten Freiwilligendiensten, für die du auf Wegweiser Freiwilligenarbeit keine Stellen findest, gehören auch andere Programme wie weltwärts oder der Internationale Jugend-Freiwilligen-Dienst IJFD.
Der Volunteer-Steckbrief für Indonesien
Lage:
Der Inselstaat Indonesien zählt zum größten Teil zum asiatischen Kontinent, sein Landesteil auf der Insel Neuguinea gehört jedoch zum australischen Kontinent. Nördlich von Indonesien liegen Malaysia, Singapur, die Philippinen und Palau, östlich Papua-Neuguinea und Osttimor, und südlich liegt Australien.
Hauptstadt:
Jakarta
Landessprachen:
Alleinige Amtssprache ist Bahasa Indonesia. Daneben werden mehr als 250 andere Sprachen gesprochen, wie z.B. Balinesisch.
Visum:
Schweizer, deutsche und österreichische Staatsangehörige müssen für einen Aufenthalt in Indonesien von bis zu 30 Tagen kein Visum im Voraus beantragen. Dieses wird bei Einreise in Form eines „Visa on arrival“ erteilt. Eine Verlängerung um weitere 30 Tage ist per Antrag möglich. Für einen Aufenthalt von mehr als 60 Tagen muss im Voraus ein Visum beantragt werden.
Informiere dich z. B. auf der Seite der indonesischen Botschaft: Schweiz, Österreich, Deutschland.
Wir bemühen uns, die Vorbereitung Ihres Freiwilligendienstes durch Recherche bei den Botschaften zu erleichtern, übernehmen aber ausdrücklich für die hier gemachten Angaben keine Gewähr. Du musst dich immer auch selbst bei den zuständigen Behörden informieren.
Impfempfehlung:
Die hier gemachten Angaben sind nur unverbindliche Empfehlungen, die von Personen ohne medizinische Ausbildung recherchiert wurden. Bitte gehen Sie kein Risiko ein und konsultieren Sie in jedem Fall Ihren Hausarzt.
Das deutsche Auswärtige Amt empfiehlt die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich der Reise zu überprüfen und zu vervollständigen (siehe www.rki.de). Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza und zusätzlich für Indonesien Hepatitis A.
Bei längeren Aufenthalten und besonderen Risiken wird auch die Impfung gegen Hepatitis B, Tollwut, Typhus und Japanische Encephalitis empfohlen.
Eine gültige Gelbfieberimpfung wird bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet verlangt, siehe hierzu www.who.int.
Unnützes Wissen:
Wer in Indonesien gefragt wird, ob er schon geduscht habe, muss sich keine Sorgen machen, dass er stinkt – es ist eine normale Begrüßungsformel.
