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Freiwilligenarbeit, Volunteering, Freiwilligendienste Thailand

Floss-and-Rosie-006Wer 2026, 2027 oder später Volunteering in Thailand machen möchte, der hat gerade im Bereich soziale Freiwilligen-Projekte sowie im Meeresschutz und Tierschutz eine große Projekt-Auswahl. Besonders viele Möglichkeiten gibt es bei Freiwilligenarbeit mit Kindern und mit Tieren – von Elefanten bis Gibbons ist alles dabei. Aber auch andere Aktionsbereiche wie medizinische Auslandspraktika oder Bauprojekte sind hier vertreten. Aber Vorsicht vor Freiwilligenarbeit in einem Waisenhaus oder unethischen Elefanten-Projekten! Nach getaner Freiwilligenarbeit können die Volunteers dann von den kulturellen und landschaftlichen Vorzügen Thailands profitieren und sich beispielsweise am Strand von Ko Phi Phi erholen. Alle wichtigen Informationen zum Land des Lächelns finden Sie im Thailand-Steckbrief.

4 gute Gründe für Freiwilligenarbeit in Thailand

  1. Zahlreiche Projekte mit Kindern und mit Tieren
  2. Einsatzmöglichkeiten im Naturschutz & Meeresschutz inkl. Tauchen
  3. Ethische Elephant Sanctuaries als Freiwilligen-Projekt (Aber Vorsicht vor unethischen Touristen-Fallen!)
  4. Traumhafte Kultur und Natur um sich zu entspannen

Viele verschiedene soziale Projekte mit Kindern im Königreich Thailand

Bei den zahlreichen sozialen Projekten in Thailand steht vor allem die Arbeit mit Kindern im Vordergrund. Als Volunteer mit sozialer Ader und einem Herz für Kinder hast du hier gleich mehrere Projektbereiche zur Auswahl: du kannst z. B. an einer Schule Englisch unterrichten, in der Kinder- und Jugendbetreuung einer thailändischen Gemeinde mithelfen, in einem Kindergarten oder einer Kindertagesstätte arbeiten, oder dich in einer Sonderschule oder in einem Pflegezentrum um behinderte Kinder kümmern.

Nein zu Freiwilligenarbeit im Waisenhaus in Thailand

Thailand gehört mit anderen Staaten in Südostasien leider zu den Ländern, in denen besonders häufig skrupellose Geschäftemacher das Leid einkommensschwacher Familien besonders im ländlichen Raum ausnutzen,  dort Kinder abwerben und mit ihnen Pseudo-Waisenhäuser bevölkern, um mit Besuchsgebühren, Souvenir-Verkäufen, direkten und indirekten Spenden Geld zu verdienen.

Das Wohl der Kinder steht dabei nicht im Vordergrund.

Viele Studien belegen, dass sich Kinder selbst im günstigsten Fall in Waisenhäusern schlechter entwickeln als in einem Familienverband. Wenn Freiwillige in solchen Institutionen nur wenige Wochen verbringen, stören sie damit die Fähigkeit der Kinder gesunde Beziehungen aufzubauen. Dazu kommt die Beteiligung am eben erwähnten Kinderhandel.

Deswegen engagiert sich Wegweiser Freiwilligenarbeit schon seit vielen Jahren im internationalen Netzwerk ReThink Orphanages und es gibt keine Waisenhaus-Projekte bei uns. Mehr dazu in unserem Blog-Artikel zu Volunteering im Waisenhaus.

Projekte im Naturschutz und Meeresschutz (Tauch-Projekte) in Südostasien

In Thailand gibt es gerade für Wasserratten einen besonderen Leckerbissen: Projekte im Meeresschutz, bei denen man hauptsächlich unter Wasser aktiv ist. Wer also gerne mal Tauchen mit Freiwilligenarbeit verbinden möchte, der wird in Thailand fündig – und kann die atemberaubende Unterwasserwelt dieses Landes bei der Arbeit kennen lernen.

Freiwilligenarbeit in Thailand mit Tieren

Im Land des Lächelns findest du besonders viele Freiwilligen-Projekte mit Tieren. So kannst du dich z. B. für Straßenhunde engagieren oder in einem Aufnahme-Zentrum für verletzte oder beschlagnahmte Wildtiere mithelfen.

Vorsicht bei Volunteering mit Elefanten!

Elefanten gibt es in Thailand auch als Wildtiere, den meisten Tourist:innen werden sie aber als Touristen-Attraktionen begegnen. Dazu muss man wissen, dass der asiatische Elefant keine domestizierte Tierart ist und deswegen der Wille der Dickhäuter in grausamster Art und Weise gebrochen werden musste, um Kontakt mit Menschen überhaupt möglich zu machen.

Gleichzeitig gibt es in Thailand zahlreiche Einrichtungen, die sich Auffangstation, Pflegestation, Elephant Sanctuary oder ähnlich nennen. Viele davon führen aber leider die Ausbeutung der Tiere fort. Wenn dir z. B. die Möglichkeit gegeben wird, auf einem Elefanten zu reiten, raten wir: „Hände weg!“ Mehr dazu in unserem Hintergrund-Artikel zu Freiwilligenarbeit in Thailand mit Elefanten.

Zum Glück gibt es auch ethische Alternativen und nur solche findest du hier auf Wegweiser Freiwilligenarbeit:

  1. Ethisch arbeitende Rettungsstationen, bei denen die Elefanten wirklich ein würdiges Gnadenbrot finden.
  2. Wildlife-Projekte, die den Schutz von Wild-Elefanten zum Ziel haben.

Und wie sieht es mit FSJ in Thailand aus?

Hier auf unserem Portal findest du ausschließlich flexible Freiwilligen-Projekte, bei denen du dich unkompliziert anmelden und wählen kannst, wo du dich wann für wie lange engagieren möchtest.

Das FSJ (Freiwilliges Soziales Jahr) gehört dagegen zu den sogenannten geregelten Freiwilligendiensten, wie auch weltwärts oder der IJFD, wo du dich nur auf ausgeschriebene Stellen bewerben kannst und dich gegen andere Bewerber:innen durchsetzen musst. Solche Stellen haben daher viel mit einem Praktikumsplatz oder einem Job gemein. Der unbestreitbare Vorteil ist aber auch, dass solche Stellen erheblich kostengünstiger sind.

Schau dir unseren Hintergrundartikel zum FSJ im Ausland an, wenn du mehr dazu wissen möchtest.

Im Land des Lächelns gibt es viel zu sehen

Natürlich hat Thailand auch kulturell einiges zu bieten – nicht umsonst ist es eines der beliebtesten Reiseziele Südostasiens. Freiwillige können an den Wochenende beispielsweise die Weltkulturerbe-Stätten Sukhothai (die Ruinen der Hauptstadt des Sukhothai-Königreichs, 13./14. Jahrhundert) und Ayutthaya (die Hauptstadt des alten Königreiches Siam) besichtigen, einen Ausflug ins lebendige Bangkok machen, oder aber die traumhaften Strände und Inseln Thailands besuchen. Und zu guter Letzt natürlich das thailändische Essen genießen!

 

Der Volunteer-Steckbrief für Thailand

Lage:

Südostasien. Nachbarländer sind Myanmar, Laos, Kambodscha und Malaysia.

Hauptstadt:

Bangkok

Landessprachen:

Thai ist alleinige Amtssprache, daneben werden noch 73 weitere Sprachen gesprochen.

 

Visum:

Für schweizer, deutsche und österreichische Staatsangehörige herrscht in Thailand keine Visumspflicht, sofern der Aufenthalt 30 Tage nicht überschreitet und ein Rück- oder Weiterflugticket vorgewiesen werden kann. Ist ein längerer Aufenthalt geplant, so muss vorab ein Visum beantragt werden. Die Beantragung des Visums ist frühestens 3 Monate vor Reiseantritt möglich.

Informieren Sie sich zum Beispiel auf der Seite der thailändischen Botschaft: DeutschlandÖsterreich, Schweiz.

Wir bemühen uns, die Vorbereitung Ihres Freiwilligendienstes durch Recherche bei den Botschaften zu erleichtern, übernehmen aber ausdrücklich für die hier gemachten Angaben keine Gewähr. Du musst dich immer auch selbst bei den zuständigen Behörden informieren.

Impfempfehlung:

Die hier gemachten Angaben sind nur unverbindliche Empfehlungen, die von Personen ohne medizinische Ausbildung recherchiert wurden. Bitte gehen Sie kein Risiko ein und konsultieren Sie in jedem Fall Ihren Hausarzt.

Das deutsche Auswärtige Amt empfiehlt:

Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird nur für bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet gefordert, siehe www.who.int. Bei direkter Einreise aus Deutschland bestehen keine Impfvorschriften.

Das Auswärtigen Amtes empfiehlt weiterhin die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen. Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten) und auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR) und Influenza.

Als Reiseimpfung wird Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut, Typhus sowie Japanische Encephalitis empfohlen.

Unnützes Wissen:

In Thailand schreibt man statt „lol“ lieber „555“, weil die Zahl Fünf auf Thai „Ha“ ausgesprochen wird.